Dein Recht auf BAföG & Förderung in Deiner Ausbildung

Du bist Student, Schüler oder Auszubildender und möchtest wissen, ob Du in Deiner Ausbildung finanzielle Unterstützung bekommst? Hier findest Du eine Übersicht zu Deinem Anspruch auf BAföG, wie Du es beantragst und was Du dabei beachten musst.

Finanzielle Unterstützung für Schüler, Studenten & Auszubildende

Als BAföG wird die finanzielle Unterstützung bezeichnet, die gezahlt wird, wenn Du als Schüler, Student oder Auszubildender „bedürftig“ bist, also nicht genügend finanzielle Mittel hast, um Deinen Lebensunterhalt zu bestreiten.

Höchstsatz variiert – derzeit bei 853 EUR pro Monat

Der BAföG Höchstsatz für Studenten liegt aktuell bei 853 EUR pro Monat.

Der BAföG Höchstsatz für Schüler ab der 10. Klasse ohne abgeschlossene Berufsausbildung liegt aktuell bei 590 EUR pro Monat.

Der BAföG Höchstsatz für Schüler, die bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung haben liegt aktuell bei 825 EUR pro Monat.

Wieviel BAföG Du genau bekommst, hängt von Deiner jeweiligen Situation ab. Hier (meinBafög) findest Du einen BAföG Rechner, mit dem Du schon mal austesten kannst, wie viel BAföG Du möglicherweise bekommst.

Auf dieser Website (Aktuelle BAföG Sätze) kannst Du die aktuellen BAföG Sätze immer einsehen.

Studenten BAföG – nur die Hälfte zurückzahlen – höchstens 10.000 EUR

Wenn Du BAföG als Student bekommen hast, musst Du das erhaltene BAföG nur zur Hälfte zurückzahlen, egal, ob Du Deinen Abschluss schaffst oder nicht. Die andere Hälfte gilt als Zuschuss und wird Dir quasi geschenkt.

Wenn Du BAföG als Schüler bekommen hast, musst Du gar nichts zurückzahlen. Die gesamte Höhe des BAföG gilt hier als Zuschuss und wird Dir quasi geschenkt.

Insgesamt musst Du höchstens 10.000 EUR zurückzahlen. Egal, wie viel BAföG Du bekommen hast.

Auslandsstudiengebühren – grds. keine Rückzahlung

Auslandsstudiengebühren, die Du als Teil der BAföG Unterstützung bekommen hast und die nicht höher sind als 4.600 EUR musst Du nicht zurückzahlen.

Sofern Du wegen einer Behinderung, Schwangerschaft oder Erziehung eines Kindes bis 14 Jahre BAföG über die Förderungshöchstdauer erhalten hast, musst Du diesen Teil des BAföG nicht zurückzahlen.

5 Jahre nach Ende der Regelstudienzeit

Als Student musst Du mit der Rückzahlung grds. innerhalb von 5 Jahren nach Ende der Regelstudienzeit Deines Studiums beginnen. Für die 5 Jahres Frist kommt also nicht auf das tatsächliche Ende Deines Studiums an, sondern darauf, wann Dein Studium grundsätzlich gemäß der Studienordnung enden sollte.

Dieser 5 Jahres Zeitraum kann verlängert werden, wenn Du etwa wegen einer Krankheit oder wegen des Nichtbestehens der Zwischenprüfung nicht in der Lage warst, die Regelstudienzeit einzuhalten.

Nach etwa 4,5 Jahre nach Ende der Regelstudienzeit bekommst Du einen Rückzahlungsbescheid vom BAföG Amt. Hier wird Dir erklärt, wie Du die Hälfte Deines BAföG zurückzahlen kannst.

Bis zu 20 (Ausnahme sogar 30) Jahre – Ratenzahlung, Einmalzahlung, Aussetzen möglich

Für die Rückzahlung der Hälfte Deines BAföG hast Du grds. 20 Jahre Zeit.

Du kannst das BAföG in Raten zurückzahlen oder auch ein einer Einmalzahlung. Du kannst auch Sondertilgungen machen. Zudem kannst Du Raten in der Höhe jederzeit anpassen, wenn es Deine Einkommenssituation nicht anders zulässt. Bespreche diese Punkte am besten mit dem BAföG Amt.

Darüber hinaus kannst Du die Rückzahlung auch aussetzen, wenn Du einmal zu wenig finanzielle Mittel hast. Diese Freistellung kann höchstens 10 Jahre dauern. Das heißt, dass Du also insgesamt bis zu 30 Jahre Zeit zur Rückzahlung hast.

Viele Kriterien entscheiden darüber, ob Du BAföG bekommst

Ob Du berechtigt bist BAföG zu erhalten, hängt von verschiedenen Kriterien ab:

Gefördert werden u.a. Studenten und Schüler. Für andere Gruppen gibt es das „Aufstiegs-BAföG“ (Meister-BAföG) oder die „Bundesausbildungsbeihilfe“ (BAB).

Entscheidend ist Dein Alter, Deine Staatsangehörigkeit, Deine Eignung zur Ausbildung, Dein Vermögen und das Einkommen und Vermögen Deiner Eltern.

Hier (meinBafög) findest Du einen BAföG Rechner, mit dem Du schon mal austesten kannst, ob & wie viel BAföG Du möglicherweise bekommst.

Ob Du als Student BAföG bekommst, hängt u.a. von diesen Punkten ab:

  • Vollzeitstudium: Du machst ein Vollzeitstudium an Hochschulen, höheren Fachschulen und Universitäten oder Akademien;
  • Unter 30 Jahre: Du bist nicht älter als 30 Jahre, bei Masterstudiengängen nicht älter als 35 Jahre alt sein (Ausnahmen bei Schwangerschaft oder bei Krankheit);
  • Deutsche oder EU Bürger: Du bist Deutscher oder Bürger der Europäischen Union. (Ausnahme: Erlaubnis zum Daueraufenthalt oder Niederlassungserlaubnis. Geflüchteter/Flüchtling: Status „geduldet“, mindestens 15 Monate ununterbrochen rechtmäßig in Deutschland und Asylverfahren abgeschlossen);
  • Finanziell bedürftig: Du musst finanziell bedürftig sein. Entscheidend ist hierbei, ob Du mit eigenen Mitteln oder Mitteln Deiner Eltern in der Lage bist, Deinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Zuschüsse wie Waisenrenten, private Einkünfte aus Anlagen sowie Vermögen und Einkommen Deiner Eltern oder Deines Lebenspartners können Deine Bedürftigkeit mindern. Grundrenten und Schwerstbeschädigtenzulagen werden nicht berücksichtigt.

Leistungsbezogene Stipendien – bis zu 300 EUR Anrechnungsfrei

Bei leistungsbezogenen Stipendien (Stipendien wegen guter Studienleistungen oder wegen sozialem Engagement) oder auch bei einer Erasmus Förderung kannst Du bis zu 300 EUR zusätzlich zum BAföG erhalten. Wenn die Beträge höher sind, verringert sich Dein BAföG Anspruch.

Zweckgebundene Stipendien – immer anrechnungsfrei

Zweckgebundene Stipendien wie bspw. Geld für Bücher oder andere Lernmittel kannst Du neben dem BAföG immer bekommen. Hier verringert sich Dein BAföG Anspruch nicht.

Stipendium beim Begabtenförderungswerk – kein BAföG möglich

Solltest Du ein Stipendium der Begabtenförderungswerke (siehe hier zu den einzelnen Werken: Begabtenförderungswerke) erhalten, kannst Du nebenbei kein BAföG bekommen. Das ist so, weil das Geld, das Du von den Begabtenförderungswerken bekommst, schon so hoch ist, dass daneben kein Raum für BAföG ist. Hier gibt’s also leider nur entweder / oder.

Ab Beginn Deines Studiums & Antragstellung – immer für 12 Monate – bis Ende der Regelstudienzeit

BAföG kannst Du grds. ab dem Zeitpunkt des Beginns Deiner Ausbildung/Studium bis zum Ende der Regelstudienzeit Deiner Ausbildung/Studium erhalten. In Einzelfällen kann dieser Zeitraum auch verlängert werden.

BAföG wird Dir grds. immer für einen Zeitraum von 12 Monaten bewilligt. Dieser Zeitraum nennt sich Bewilligungszeitraum.

Der Bewilligungszeitraum beginnt in dem Monat zu laufen, in dem Du Deinen Antrag gestellt hast. Wenn es länger dauert mit der Bewilligung Deines Antrags, bekommst Du rückwirkend zum Monat Deiner Antragstellung BAföG ausgezahlt.

Jeweils 2 Monate vor Ablauf des Bewilligungszeitraums musst Du einen Antrag auf Verlängerung stellen, damit Du auch die nächsten 12 Monate gefördert wirst.

Bei Studiengangwechsel – BAföG bei besonderer Begründung möglich

Wenn Du Dein Studiengang wechseln möchtest, kannst Du weiterhin die Möglichkeit haben, BAföG zu bekommen. Hierfür müssen aber die folgenden Kriterien zutreffen:

  • Entweder wichtiger Grund: Es muss ein wichtiger Grund für den Wechsel vorliegen: Das ist der Fall, wenn Du merkst, dass Du ganz andere Interessen hast oder Du den Erststudiengang gar nicht schaffst, weil Du die Thematik nicht verstehst (z.B. Mathe oder Informatik) und Du darfst das 4. Fachsemester noch nicht begonnen haben; oder
  • Oder Studium unmöglich: Es liegt ein Grund vor, der es Dir unmöglich macht, das Studium fortzusetzen, wie bspw. eine starke Allergie, eine Krankheit, eine Verletzung o.Ä.

Liegt einer dieser Gründe vor, so kannst Du auch in einem neuen Studiengang BAföG beantragen. Den Antrag musst Du dann erneut stellen.

Bei Abbruch – kein Anspruch mehr auf BAföG – Rückzahlung wie oben beschrieben

Wenn Du Dein Studium abbrichst, hast Du ab dem Monat des Abbruchs keinen Anspruch mehr auf Förderung. Das bedeutet, Du bekommst ab diesem Zeitpunkt kein BaföG mehr.

Die Entscheidung des Abbruchs Deines Studiums musst Du dem Studierendenwerk mitteilen.

Brichst Du ab, musst Du BaföG nur für die Monate zurückzahlen, in denen Du tatsächlich gefördert wurdest. Für die Rückzahlung gelten die o.g. Kriterien.

Auslands BAföG möglich bei Erfüllung der Kriterien

Ja, Du kannst für ein Studium im Ausland das sogenannte Auslands-BAföG beantragen.

Folgende Punkte gelten fürs Auslands-BAföG:

  • Stelle den Antrag am besten schon 6 Monate vor Deinem Auslandsaufenthalt;
  • Sofern Du in der EU Dein Auslandsstudium machst, kannst Du zusätzlich auch Erasmus beantragen;
  • Du musst Auslands-BAföG bei dem für Dich zuständigen Auslands-BAföG Amt stellen. Dieses ist nicht das Studienwerk an Deinem Studienort. Hier (Auslands-BAföG Ämter) findest Du eine Liste der für Dich zuständigen Auslands-BAföG Ämter;
  • Auslands-BAföG kann insbesondere umfassen: Studiengebühren bis zu 4600,- Euro für höchstens ein Jahr, Reisekosten innerhalb Europas für eine Hin- und Rückfahrt je 250,00 Euro, außerhalb Europas für eine Hin- und Rückfahrt je 500,- Euro, Zusatzkosten für eine Krankenversicherung, In gewissen Fällen Zuschüsse für höhere Lebenshaltungskosten außerhalb Europas;
  • Du musst Deinen ständigen Wohnsitz in Deutschland haben;
  • Die Mindestdauer für Auslands-BAföG ist ein Aufenthalt von mindestens 6 Monate bzw. eines Semesters (Ausnahme bei Kooperation Deiner Uni mit der Auslands-Uni, hier reichen 12 Wochen);
  • Die Uni im Ausland muss das Niveau einer Uni oder Fachhochschule in Deutschland haben.

BAföG Antrag schriftlich beim Studierendenwerk stellen

Den BAföG-Antrag musst Du schriftlich beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung (in der Regel das Studierendenwerk am Ort Deines Studiums bzw. als Schüler die Stadt- oder Kreisverwaltung bzw. beim Amt für Ausbildungsförderung) entweder per Brief oder elektronisch stellen.

Vordrucke erhältst Du bei allen Ämtern für Ausbildungsförderung oder auf www.bafoeg.de.

Hinzu kommen die einzelnen Formblätter und zusätzlich geforderte Unterlagen, die auf Deinem Antrag gesondert genannt werden.

Die Antragstellung ist super komplex. Daher empfiehlt es sich, den BAföG Antrag direkt, schnell (30 Minuten), online und mit Begleitung bei meinBafög (meinBafög) zu stellen.

Formblätter des Antrags ausfüllen & weitere Unterlagen beilegen

Zur Beantragung von BAföG benötigst Du neben den Formblättern des Antrags folgende weitere Unterlagen:

  • Eine Kopie Deines Personalausweises, als Ausländer eine Kopie Deines Reisepasses;
  • Deine Immatrikulationsbescheinigung;
  • Einen Beleg über Mitgliedschaft bei Deiner Krankenkasse;
  • Einen Kontoauszug Deines Kontos vom Tag der Antragsstellung;
  • Auskunft über Vermögensverhältnisse von Dir und Deinen Eltern;
  • Einen Arbeitsvertrag oder die letzte Gehaltsabrechnung, falls Du arbeitest;
  • Den Steuerbescheid Deiner Eltern oder Ehegatten;
  • Eine aktuelle Ausbildungsbescheinigung Deiner Geschwister;
  • Als Ausländer: Einen Nachweis zu Deinem Aufenthaltstitels.

Viele weitere Informationen findest Du u.a. auf den Seiten unseres Partners meinBafög. Hier einfach oben auf „BAföG“ gehen und Themen aussuchen.

Sonstige Informationen findest Du auch bei MyStipendium oder auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter BMBF.

Wir empfehlen Dir folgendes Vorgehen

Wenn Dein BAföG Bescheid nicht so ausgefallen ist, wie Du es Dir erhoffst hast, solltest Du Folgendes machen:

  • 1. Schritt: BAföG Bescheid prüfen

Prüfe zuerst einmal die Angaben im BAföG Bescheid und schaue, ob das BAföG Amt wirklich die richtigen Beträge und Sätze bei der Berechnung Deines BAföG zugrunde gelegt hat. Es kommt oft vor, dass sich das BAföG Amt verrechnet.

Bist Du Dir sicher, dass das BAföG Amt Fehler gemacht hat, weil etwa im Bescheid andere Angaben stehen, als die, die Du gemacht hast oder weil Du glaubst, das BAföG Amt hätte sich verrechnet, dann gehe zum nächsten Schritt über:

  • 2. Schritt: Widerspruch oder Klage

Du kannst Widerspruch einlegen oder Klage gegen den BAföG Bescheid erheben. Welchen Weg Du am besten gehst, kannst Du aus der Rechtsbehelfsbelehrung erkennen, die am Ende des BAföG Bescheids steht. Dort steht, welche Rechtsmittel (Widerspruch & Klage) Du gegen das BAföG Amt einlegen kannst.

Es empfiehlt sich immer, zuerst das Widerspruchsverfahren zu beschreiten. Denn dann hat das BAföG Amt selbst schon einmal die Möglichkeit, seine eigenen Fehler zu korrigieren. Auch ohne, dass Ihr direkt vor Gericht geht. Vor Gericht kannst Du anschließend immer noch gehen. Unter diesem LINK findest Du ein Muster für einen Widerspruch.

Was Du sonst noch beim Widerspruch beachten musst, siehst Du im folgenden Punkt.

Wir empfehlen die Beachtung der folgenden Punkte

Beim Widerspruch gegen Deinen BAföG Bescheid musst Du insbesondere die folgenden Punkte beachten:

  • Schriftlich einreichen: Der Widerspruch muss schriftlich erfolgen. Du kannst ihn also mit dem Computer formulieren, musst ihn aber ausdrucken, unterschreiben und per Post abschicken bzw. direkt beim BAföG Amt abgeben;
  • An das BAföG Amt: Der Widerspruch muss an das BAföG Amt gerichtet sein, also an die Behörde, die Dir den Bescheid geschickt hat;
  • Widerspruchsfrist beachten: Du musst die Widerspruchsfrist von 1 Monat einhalten. Diese beginnt an dem Tag zu laufen, an dem Dir der Bescheid bekanntgegeben wurde, Dir also zugegangen ist. Sende den Widerspruch also am besten spätestens 3 Wochen nach Erhalt des Bescheids ab;
  • Mit Begründung: Du solltest im Widerspruch eine Begründung angeben. In dieser kannst Du die Fehler aus dem Bescheid auflisten und erläutern, warum Du daher Anspruch auf (mehr) BAföG hast. Diese Begründung kannst Du aber auch nachreichen, wenn die Zeit zu eng ist und Du die Widerspruchsfrist noch einhalten musst.

Unter diesem LINK findest Du ein Muster für einen Widerspruch. Dieses kannst Du einfach kopieren, in eine Word Datei überführen, die blau markierten stellen ausfüllen, ausdrucken, unterschreiben und an das BAföG Amt schicken.

BAföG Antrag stellen

Informationen zum Antrag und zur Antragstellung findest Du entweder bei deinem Studierendenwerk vor Ort oder auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter BMBF. Die Antragstellung dauert in der Regel über 5 Stunden und ist sehr kompliziert.

Daher empfiehlt es sich, bei der Antragstellung auf automatisierte Verfahren wie das von meinBafög zurückzugreifen. Bei meinbafoeg.de kannst Du innerhalb von 30 Minuten Deinen Antrag auf BAföG digital stellen. meinbafoeg.de hilft Dir durch den gesamten Antrag durch und stellt Dir nur die Fragen, die Du in Deiner Situation auch beantworten musst, um den Antrag vollständig auszufüllen.

Widerspruch und Klage

Viele wichtige Informationen zum Widerspruchsverfahren oder zur Klage findest Du auf der Seite von meinBafög.

Ein Muster für den Widerspruch gegen Deinen BAföG Bescheid findest Du unter diesem LINK.

Einen guten Anwalt, der Dich bei Widerspruch und Klage unterstützt, findest Du über einen der unten stehenden Online Services. Wenn Du direkt hier klickst, gelangst zu Anwalt.de. Dort kannst Du Dir einen super Anwalt heraussuchen, um mit ihm gegen die Ablehnung Deines BAföG Antrags vorzugehen.